Beim ersten FIS-Riesentorlauf in St. Lambrecht am Freitag hatte sich Michelle Niederwieser als Vierte noch über den Rückstand von 2,12 Sekunden auf Siegerin Lena Dürr (D) geärgert. Beim zweiten Rennen am Sonntag schlug die Bucherin aber zurück und gewann eine Zehntelsekunde vor Anastasia Shepilenko (Ukr).
„Wenn Mitsch gesund ist, ist sie eine Läuferin für drei Disziplinen“, sagt ÖSV-Europacupcheftrainer Florian Melmer über die Bucherin, die nach einer Knie-OP erst verspätet in die Saison eingestiegen war und am vergangenen Montag bereits einen FIS-Super-G in Sölden für sich entschieden hatte.
„Riesen“ Problem für das Knie
„Ich nehme den Riesentorlauf momentan mehr als Training mit“, erklärt die 23-Jährige. „Ich spüre mein Knie in dieser Disziplin sofort. Es ist zum Glück lange nicht so arg wie im letzten Winter.“ Da ging dann ab Ende Februar gar nichts mehr, „Mitsch“ musste die Saison vorzeitig beenden. „In Anbetracht dessen kommen die guten Resultate zum Saisonstart doch überraschend “, freut sich die Head-Pilotin, die hofft, über den Europacup einen fixen Weltcupstartplatz zu ergattern.
Eindrucksvolle Talentproben
Davon ist die 18-jährige Angelina Salzgeber zwar noch ein Stückchen entfernt - nach Platz neun im ersten St. Lambrecht-RTL lieferte sie mit Rang vier (+0,37) im zweiten Rennen aber eine weitere eindrucksvolle Talentprobe.
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