Zu Weihnachten soll es auch unseren Tieren gut gehen. Aber aufpassen. Nicht alles, was für uns Menschen gut - oder zumindest lecker - ist, tut auch Hund und Katz gut. Im Gegenteil: Am Weihnachtstisch liegen potenzielle Killer-Leckerlis und stehen lebensgefährliche Pflanzen.
Dass der Weihnachtsstern für Katzen, die gerne mal an Grünzeug herumkauen, lebensgefährlich ist, hat sich inzwischen herumgesprochen. Aber auch die Amaryllis, die im Winter gerne ins Haus geholt wird und jetzt schön blüht, hat Gift in der Knolle, aber auch im Stiel. Knabbern hier Bello oder Stubentiger herum, droht eine tödliche Vergiftung.
Wer Birkenzucker zum Backen verwendet, sollte diese Lebensmittel für tierische Mitbewohner unerreichbar aufbewahren. Wie auch Kekse mit normalem Zucker oder gar Schokolade nichts für Tiere sind: „Laute Feste mit viel Essen entsprechen nicht dem, was unsere Vierbeiner brauchen. Bitte Tiere nicht mit Essensresten oder Keksen füttern: Salzige, gewürzte Nahrungsmittel sind ungeeignet, Schokolade kann sogar lebensgefährlich giftig für Hunde und Katzen sein, ebenso wie mit Birkenzucker gebackene oder gekochte Lebensmittel“, so die oö. Tierschutzombudsfrau Cornelia Rouha-Mülleder.
Und abgesehen von den gefährlichen Leckerlis am Weihnachtstisch, gibt es auch Geschenke für Menschen, die unterm Baum nichts verloren haben: Tiere! Jedes Jahr vor Weihnachten warnen Tierschutz-Experten davor, Tiere als weihnachtliche Überraschung zu verschenken. Oft stellt sich nach den Feiertagen heraus, dass die Anschaffung unüberlegt war und viele der Tiere landen in den Tierheimen. „Tiere gehören nicht unter den Christbaum! Ein Tier ist ein Lebewesen und sollte keine Weihnachtsüberraschung sein. Wer vorhat, sich ein Haustier anzuschaffen oder eines herzuschenken sollte gut überlegen, ob eine liebevolle und ganzjährige Betreuung auch wirklich möglich ist“, appelliert der für Tierschutz zuständige Landesrat Michael Lindner.
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