Der Ortsname Siebenhirten stammt, eine kurze Internet-Recherche gibt darüber Auskunft, vom Wort Subenhirten ab. Das wiewohl erklärt recht wenig. Urkundlich findet sich der Name ab dem 11. oder 12. Jahrhundert, aber auch ein Blick aufs Mittelhochdeutsche macht nicht schlauer. Man muss also das alte Latein bemühen, um sich eine halbwegs sinnvolle Bedeutung zusammenzureimen - die in etwa „Kommt herein, ihr Hirten“ lauten könnten. Das klingt nicht nur schön weihnachtlich, sondern auch recht einladend. Und daher wundert es auch niemanden, dass es Siebenhirten - in Wien mit, in Niederösterreich ohne U-Bahn-Anschluss - gleich öfter auf der Landkarte gibt. So auch als Ortsteil der Großgemeinde Mistelbach, womit wir endlich beim Thema wären: Dort soll ein Teil der Biosphärenzone jetzt nämlich zu einem Parkplatz werden. Der Rest bleibt aber Blühwiese, betoniert ... Pardon: betont man im Rathaus. Was es damit auf sich hat? Sie lesen es heute in der „Krone“! Ebenso: Wie sich ein 13-Jähriger in St. Pölten unbehelligt eine E-Zigarette kaufen konnte, warum das Waldviertel nun gleichzeitig näher an Prag und Wien gerückt ist, und was ökologisch sinnvolle Bausteine aus Tulln neuerdings mit dem Kampf gegen Langzeitarbeitslosigkeit zu haben.
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