Nicht zuletzt durch die Erfolge des Frauen-Nationalteams erfährt der Fußball am weiblichen Sektor einen enormen Aufschwung. Nun wird der Sport an Mittelschulen verstärkt gefördert.
Man kann durchaus von einem Boom sprechen. Das österreichische Frauen-Nationalteam kickte sich in den vergangenen Jahren mit beherzten Vorstellungen in die öffentliche Wahrnehmung. Und erstmals wurde heuer eine Fußball-WM, an der keine Männer beteiligt sind, zur Gänze im ORF-Hauptabendprogramm übertragen – mit beachtlichen Einschaltquoten. Fast logisch also, dass sich immer mehr Mädchen für die Jagd nach dem runden Leder zu interessieren beginnen.
Damit keine Talente übersehen werden, startete das Land Burgenland schon vor drei Jahren die „Initiative Mädchenfußball in Mittelschulen“. Der Zuspruch ist enorm, heuer gibt es bereits 20 Mittelschul-Klassen, die sich burgenlandweit um den Titel matchen. Im Vorjahr waren es noch um sieben weniger gewesen.
Den Mädchen wird die Möglichkeit geboten, ihr Hobby an der Schule auszuüben und unter Anleitung von fachkundigen Trainern das Handwerk zu erlernen. Besonders wissbegierig dürften die Schülerinnen des Theresianums Eisenstadt sein. Nach dem ungefährdeten Landesmeistertitel bezogen sie die einzige Saison-Niederlage bei der 12. Bundesmeisterschaft – im Finale. „Diese Leistungen der Schülerinnen sind ein wichtiger Schub, um den Mädchenfußball im Burgenland auch auf Vereinsebene weiter voranzutreiben“, gratulierten Bildungslandesrätin Daniela Winkler und Sportlandesrat Heinrich Dorner.
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