Nach 37 Jahren hat die älteste Ampel von Linz an der Kreuzung Pfarrplatz / Lederergasse ausgedient. Im Rahmen eines Pilotprojekts wurde sie nun um satte 70.000 Euro aufgerüstet - vor allem um „Spätstarter“ zu schützen.
Aktuell betreibt die Stadt Linz 204 Ampelanlagen – eine davon, nämlich die an der Kreuzung Pfarrplatz/Lederergasse wurde gestern in eine Countdown-Ampel umgebaut. Diese zeigt wartenden Fußgängern wie Autofahrern an, dass der Wechsel von Rot auf Grün unmittelbar bevorsteht. Idee dahinter ist, bekannte Probleme mit „Spätstartern“ und Handyfahrern durch diese Zusatzinformation zu reduzieren und die Leistungsfähigkeit der vollen Grünphase ab der ersten Sekunde zu nutzen.
Pilotprojekt kostet 70.000 Euro
Laut VP-Mobilitätsreferent Martin Hajart hat man diese Signalanlage nicht nur aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters – sie wurde 1985 aufgestellt – ausgewählt, sondern weil die dort zweispurige Einbahn und die geringe Straßenbreite schon seit längerem viele Fußgänger zum Überqueren bei Rot verleitet hatte. Positiv sei erwähnt, dass die Ampel auf die neueste Energiespartechnik umgerüstet wurde, der Verbrauch um mehr als 90 Prozent reduziert wird. Sollte das Pilotprojekt überzeugen, werden mehr Signalanlagen umgerüstet. Happig sind nur die Kosten: 70.000 Euro!
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