Kaum war der Wahltermin für die anstehende Landtagswahl endlich auch offiziell bekannt gegeben und bestätigt, wurden Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Parteimanager Bernhard Ebner in den ÖVP-U-Auschuss vorgeladen. Der gewählte Zeitpunkt sei selbstverständlich „politisch motiviert“ und „leicht zu durchschauen“, lautete die betont gelassene Replik der Volkspartei in Niederösterreich. Wo es ja beinahe einen eigenen U-Ausschuss über Inserate von landeseigenen Gesellschaften in parteinahen Medien gegeben hätte. Es ist freilich bei einer Sonderprüfung des Rechnungshofes geblieben. Und dieser wartet jetzt bedeutend früher als gedacht mit ersten, offenbar entlastenden Ergebnissen auf. Einen Tag vor den blau-gelben Festspielen im ÖVP-U-Auschuss. Aber der Zeitpunkt ist vermutlich nur ein Zufall. Lesen Sie außerdem: Die „Krone“ traf die scheidende Chefin der Bühne im Hof in St. Pölten, begleitete eine Aktion scharf der Polizei gegen „Rollende Bomben“ und machte sich ein Bild über die Zustände im Erstaufnahmezentrum beim Flughafen in Schwechat.
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