Wer hat die Brände in einer Schule in St. Johann in Tirol (Bezirk Kitzbühel) am Montagabend gelegt? Die Polizei tappt hinsichtlich dieser Frage derzeit noch im Dunkeln. An gleich mehreren Stellen war in der Bildungseinrichtung gezündelt worden. Dass es sich um Brandstiftung handelte, daran bestehen keine Zweifel.
Kurz vor 21 Uhr war die Feuerwehr St. Johann in Tirol am Montag alarmiert worden. Ein Federpennal am Tisch in einem Klassenzimmer sowie eine angrenzende Pinnwand brannten. Das Feuer konnte durch anwesende Hausmeister und Erzieher gelöscht werden, die Schülerinnen und Schüler vom Internat wurden von den Betreuern ins Freie gebracht. Zündhölzer wurden sichergestellt.
Brand in Keller, abgefackelte Sachen im Freien
Als sich die Einsatzkräfte mittels Wärmebildkameras noch auf die Suche nach möglichen Glutnestern machten, gingen plötzlich weitere Brandmelder los. „Im Keller brannten Gegenstände unterhalb eines Schuhtrockners, auf diesen die Flammen bereits übergriffen“, so die Feuerwehr. Zudem wurden laut Polizei auch im Freien mehrere verbrannte Gegenstände entdeckt.
„Spurensicherung abgeschlossen“
Zweifel, dass die Brände gelegt worden waren, bestehen keine. Nur wer in der Schule sein Unwesen getrieben hatte, ist nach wie vor völlig unklar. Die Spurensicherung sei vorerst abgeschlossen, so die Polizei am Mittwoch gegenüber der APA. Untersuchungsergebnisse sollen in den nächsten Tagen vorliegen.
Zumindest bis dahin bleibt der Fall also noch ungeklärt. Es sei denn, den Übeltätern wird die Sache zu heiß - und sie legen schon vorher ein Geständnis ab.
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