Der Euro liegt Donnerstagfrüh wieder knapp über der Parität zum US-Dollar. Konkret kostet die Gemeinschaftswährung 1,0035 Dollar und damit etwas mehr als am Vorabend.
Am Mittwochnachmittag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs noch auf 1,0039 Dollar festgesetzt. Einen Tag später richten sich die Blicke nun auf die Inflationsdaten aus den USA. Die Regierung hat Zahlen zu den Verbraucherpreisen für Oktober angekündigt. Analystinnen und Analysten erwarten, dass sich die hohe Inflation im Durchschnitt leicht abschwächt. Tritt das ein, würde dies die allgemeine Erwartung einer etwas sachteren geldpolitischen Straffung durch die US-Notenbank Fed stützen.
Die Federal Reserve (Fed) hat ihre Leitzinsen bereits stark angehoben, um die Inflation zu bekämpfen. Zuletzt hat sie jedoch ein langsameres Tempo in Aussicht gestellt, um die Wirtschaft nicht zu überfordern.
Elf Prozent Inflation in Österreich
In Österreich erreichte die Inflation im Oktober mit elf Prozent (Schätzung von Statistik Austria, Anm.) einen neuen Höchstwert. Strom und Gas dürften trotz der leichten Entspannung auf den Energiemärkten abermals die stärksten Preistreiber gewesen sein. Darüber hinaus waren auch Lebensmittel, Alkohol, Tabak, Industriegüter und Dienstleistungen im September deutlich teurer als im Vorjahr. Die Aussichten für die österreichische Wirtschaft sind laut WIFO-Konjunkturtest eher trüb.










Kommentare
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).