Weltweit gibt es gut 1,6 Milliarden Hektar Ackerland. Bei aktuell acht Milliarden Menschen stehen jeder Person 2000 Quadratmeter fruchtbare Erde zur Verfügung. Theoretisch muss alles, was eine Person benötigt, auf dieser Fläche wachsen. Betrachten wir es österreichisch, so stehen jedem Staatsbürger 1470 Quadratmeter Acker zur Verfügung.
Mit 1,3 Millionen Hektar sind wir reich an Ackerland und leben gut damit. Wir benötigen nicht mehr landwirtschaftliche Produkte aus dem Ausland, als wir dorthin verkaufen. Im Jahr 2021 haben wir um knapp 14 Milliarden Euro Agrarprodukte exportiert und importiert. Das ist eine ausgeglichene Handelsbilanz.
De facto ist fruchtbares Land in Österreich nicht nur gut, sondern auch kostbar. Während man vor 20 Jahren einen Quadratmeter für unter einen Euro kaufen konnte, sind es heute 2,5 Euro. Nur in den Niederlanden mit sieben Euro und in Italien mit 3,4 Euro ist der Quadratmeter Ackerland in Europa noch wesentlich teurer. De facto macht eine Investition in Ackerland nach wie vor Sinn. Eine kleine Landwirtschaft, ein Schrebergarten oder ein Haus mit Garten und Brunnen dient der Selbstversorgung.
Eigene Solarflächen, ein Holzofen oder eine Wärmepumpe machen nicht nur autark, sondern sind im Gegensatz zu Öl und Gas sehr effizient und kostensparend. Die Megatrends zur nachhaltigen Eigenversorgung zeigen uns, wie man gut in die Zukunft investiert und sich gleichzeitig selbst gegen Krisen absichern kann.
Christian Baha (Gastkommentar)
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