Österreichs Leichtathletik-Star Lukas Weißhaidinger gewann in Schwechat seinen zweiten Aufbau-Wettkampf der EM-Saison in Schwechat mit 65,64 m. Ein Wetterchaos verhinderte eine weitaus größere Weite des Diskus-Rekordlers …
Der Oberösterreicher, der am Samstag bei Windstille bereits sehr starke 67,00 m vorgelegt hatte, hatte extremes Wetterpech, er erwischte nämlich das komplette Programm: Sonne, Regen, wechselnden Wind und schließlich Windstille. Beim Einwerfen hatte er zwar noch einen äußerst guten Wurf mit 67,50 m. Dann aber setzte der Regen ein, der eine Verzögerung des Wettkampfbeginns bedingte.
„Konstanz war schon sehr gut“
Danach waren die Bedingungen für ganz weite Würfe einfach nicht mehr gegeben. Trainer Gregor Högler brachte es auf den Punkt: „So ein Pech hatten wir mit dem Wetter noch nie in Schwechat!“ Trotzdem zeigte Weißhaidinger aber einen „schönen Wettkampf“: „Er hat sich gut reingekämpft. Und so waren seine Weiten schon stark.“
So sah es Lukas Weißhaidinger natürlich auch selbst: „Ich bin sehr zufrieden, da waren heute schon gute Würfe dabei, technisch muss ich mich weiter verbessern. Da gibt es noch einiges zu bemängeln, wie ich es schon am Samstag gesagt habe. Aber unterm Strich bin ich zufrieden. Vor allem meine Konstanz war schon sehr gut.“
„Bald Ausreißer nach oben!“
Er hatte in den ersten drei Würfen 63,54, dann 65,64 und 65,40 m erzielt. Dann folgten drei Versuche, die er selbst ungültig machte. Diese Würfe lagen aber auch alle bei 65 m. Luki: „Das war schon okay.“ Auf diese Leistungen zu Saisonbeginn könne er aufbauen. „Da dürften schon bald Ausreißer nach oben kommen.“
In den nächsten Tagen und Wochen werde er noch „mehr ins Training investieren und bis zum Sommer mit der EM in Birmingham im August sicher top sein“. Jetzt folgen für ihn erst einmal auch eine Reihe von Wettkämpfen im Ausland. Bereits am kommenden Samstag wirft er in München.
Jetzt gegen die besten Deutschen
„Das Meeting wird wohl noch nicht so stark besetzte sein“, weiß Gregor Högler, „aber bald trifft er dann auf starke Konkurrenz – auch mit den besten Deutschen“. Dies werde dann auf Teneriffa und in Rehlingen der Fall sein. Zumindest hat sich Lukas Weißhaidinger schon in eine gute Position für die weiteren Wettkämpfe gebracht.
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