Nachdem der Vorarlberger Patrick Feurstein beim Weltcup-Opening in Sölden auf Rang 22 gefahren war, tat sich der 25-Jährige ein wenig schwer damit, seine Leistung bzw. das Ergebnis einzuordnen. Zumal er abschnittsweise einer der Schnellsten war, am Ende aber doch weit weg vom Podest landete.
„Das, was ich vergangenes Jahr im untersten Teil gezeigt habe, war eine bodenlose Frechheit“, erinnerte sich Patrick Feurstein vor dem Weltcup-Opening in Sölden an seine 2021er-Leistung im flachen Schlussabschnitt und hoffte darauf, sich in diesem Jahr steigern zu können. Das gelang allerdings überhaupt nicht. „Im ersten Durchgang bin ich im letzten Abschnitt die 53. Zeit gefahren - das geht nicht“, resümiert der Mellauer, der nach den Trainings jedoch fast ein wenig damit gerechnet hatte. „Da habe ich im Flachen von meinen Teamkollegen auch kassiert. Leider haben wir das bis zum Rennen nicht in den Griff gekriegt.“ Augenzwinkernder Nachsatz: „Gut, dass es im gesamten Weltcup kein so langes Flachstück mehr gibt wie hier in Sölden.“
Dabei hatte der 25-Jährige gute Gründe, seinem 22. Platz am Sonntag Positives abzugewinnen. So zeigte Feurstein in Durchgang eins bis Ausgang Steilhang einen exzellenten Lauf. „Der obere Teil war top, mit der Leistung war ich sehr zufrieden“, sagt der Wälder, der nach der zweiten Zwischenzeit auf Rang sieben gelegen war. „Zudem waren das meine allerersten Punkte, die ich hier in Sölden holen konnte.“
Was viele schon vergessen haben: Letztes Jahr gab Patrick am Rettenbachferner sein Comeback nach einjähriger - gesundheitlich bedingter - Rennpause. „Damals konnte ich mich nicht fürs Finale qualifizieren“, erinnerte sich der Polizeisportler, der auch mit seinen Head-Latten sehr zufrieden war. „Als ich in der Vorbereitung in Sachen Setup kurzfristig ratlos war, haben die Serviceleute sofort nach einer Lösung gesucht und sie innerhalb kürzester Zeit gefunden. Das Material war wirklich top und wir haben noch Potenzial nach oben.“
Diese Woche stehen noch ein Super-G- und zwei RTL-Trainingstage in Sölden am Programm. „Dann geht der Fokus in Richtung des Parallel-Weltcups in Zürs“, verrät Feurstein, der hofft, dass der Event wie geplant am 13. November über die Bühne gehen kann. Das soll sich am 3. November entscheiden, wenn die Schneekontrolle ansteht.
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