Die Roten Teufel aus Hard gastieren heute in Bärnbach, wollen sich dort mit einem Sieg eine bessere Ausgangslage für das Playoff erarbeiten. Mit Jens Svane Peschardt wurde außerdem ein neuer Regisseur für die nächste Saison präsentiert. Bregenz Handball ist daheim gegen Graz zum Siegen verdammt, will man es noch ins Playoff schaffen.
Die letzten zwei Runden des Grunddurchgangs stehen in der HLA-Meisterliga auf dem Programm, das in einer englischen Woche – heute und am Samstag entscheidet sich endgültig, wer im Playoff um den Meistertitel spielt und wer gegen den Abstieg kämpfen muss.
Schon sicher im oberen Playoff dabei sind die Harder. Nun aber will sich das Team von Coach Hannes Jon Jonsson eine möglichst gute Ausgangslage für die finale Phase der Meisterschaft sichern. Heute (19.30) gastieren die Harder in Bärnbach, das als Liganeunter dringend einen Sieg braucht, um vielleicht doch noch in die Top-acht zu rutschen. „Wir haben in den letzten Spielen gezeigt, dass wir in guter Form sind und so müssen wir weitermachen“, sagt Goalie Golub Doknic, „es wird nicht einfach, in Bärnbach zu gewinnen, aber ich hoffe, dass wir diesmal zwei Punkte mitnehmen können.“
Neuer Spielmacher
Positives gab es für die Harder auf dem Transfermarkt zu vermelden, mit Jens Svane Peschardt wurde der neue Spielmacher präsentiert, der im Sommer von KIF Kolding Kopenhagen an den Bodensee wechseln wird. Der 29-jährige Däne bringt Erfahrung aus 300 Erstligaspielen in seiner Heimat mit. „Die Verpflichtung von Jens ist ein zentraler Baustein unserer Kaderplanung für die kommenden Jahre“, sagt Hard-Sportchef Thomas Huemer, „seine skandinavische Mentalität, gepaart mit dem Hunger, sich in der HLA zu beweisen, passt perfekt zu unserer Vereinsphilosophie.“
Bregenz braucht Punkte
Die Bregenzer wollen noch ins Playoff der HLA-Meisterliga, und dafür braucht es dringend Punkte. Zwei fehlen den Festspielstädtern zwei Runden vor Ende des Grunddurchgangs auf den erlösenden achten Tabellenplatz, ein Sieg im heutigen (19.30) Heimspiel gegen die HSG Graz ist darum Pflicht für Interimstrainer Michael Roth und seine Mannschaft.
Schwung nehmen die Bregenzer mit in das Duell mit den Steirern. Zuletzt erkämpfte man einen ganz wichtigen Punkt in Schwaz. „Nach dem Unentschieden in Tirol steht jetzt für uns die alles entscheidende Woche an. Unser Ziel ist klar: Wir wollen unter die ersten acht und in die Playoffs kommen“, stellt Topscorer Louis Mönch klar, „dafür brauchen wir heute ein richtig gutes Spiel gegen Graz. Wir wissen, dass uns ein starker Gegner erwartet. Umso wichtiger wird es sein, dass wir – wie schon in Schwaz – alles reinwerfen und als Team wieder geschlossen auftreten. Mit der Unterstützung unserer Fans wollen wir gemeinsam den ersten wichtigen Schritt machen. Dafür werden wir alles geben, um die zwei Punkte in Bregenz zu behalten.“
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