Der Winter kommt. In der Ukraine werden wärmende Sachen und Lebensmittel gebraucht, deshalb läuft eine große Sammelaktion an.
Die Villacher besitzen ein großes Herz. Da ist sich Bürgermeister Günther Albel sicher. Auch er unterstützt die Ukraine-Hilfsaktion, die seit Kriegsbeginn an die 450 Tonnen Hilfsgüter ins Kriegsgebiet gebracht hat. Albel: „Ich bitte darum, die Menschen in der Ukraine weiter zu unterstützen.“ Gebraucht wird alles, was helfen kann, über den Winter zu kommen.
Die meisten von ihnen haben nichts mehr. Sie leben in ständiger Angst, wann das nächste Mal der Bombenalarm losgeht, und in Sorge um ihre Söhne.
Andreas Kuchler senior
Hilferuf aus Mukatschewo
Andreas Kuchler senior, der bald 30 Jahre in der Ukrainehilfe tätig ist, hat ein Hilferuf aus Mukatschewo erreicht. Die Menschen dort brauchen dringend Decken, Winterkleidung wie Mäntel, Jacken, Mützen und Skiunterwäsche, aber auch Bettwäsche. Kuchler: „Uns verbindet eine lange Freundschaft. Wir wissen bei jedem Transport, wo die Waren hinkommen.“
Der Villacher ist laufend mit Menschen in der Ukraine via E-Mail oder Telefon in Kontakt: „Die meisten von ihnen haben nichts mehr. Sie leben in ständiger Angst, wann das nächste Mal der Bombenalarm losgeht, und in Sorge um ihre Söhne.“ Wer die Winteraktion unterstützen will, kann die notwendigen Sachen vom 15. bis 18. November in der Kaserne der Hauptfeuerwache abgeben.
Geldspenden: AT98 3949 6000 0000 4101, „Villacher Ukrainehilfe – Hauptfeuerwache“
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