Aus im Achtelfinale

Berechtigte Enttäuschung bei den Dornbirnern

Vorarlberg
20.10.2022 09:25

Nach der knappen 1:2-Niederlage im Achtelfinale des ÖFB-Cups gegen Austria Klagenfurt war die Stimmung beim FC Dornbirn getrübt. Auf die starke Leistung können sie jedoch aufbauen, nun wartet auf Sebastian Santin und seine Teamkollegen in der Liga ein richtungsweisendes Spiel.

Sehr groß waren die Erwartungen der Dornbirner vor dem Cup-Duell mit dem Bundesligisten aus Kärnten natürlich nicht gewesen, gut präsentieren wollte man sich. Dass es dann aber schlussendlich beim 1:2 so knapp geworden ist, machte es für die Rothosen nicht einfacher, sich mit der Niederlage im Achtelfinale abzufinden. „Die Enttäuschung ist schon ziemlich groß“, meint Flügelflitzer Sebastian Santin, „da wäre wirklich was gegangen.“

Denn ab der 30. Minute war die Mannschaft von Thomas Janeschitz voll im Spiel, kam immer wieder zu gefährlichen Chancen. Und brachte den Erstligisten so laufend in Bedrängnis. „Es gab eine Phase nach der Pause, in der wir sie hätten biegen können. Aber das haben wir leider verpasst“, bedauert Santin. So machten die Klagenfurter noch ein spätes Tor, ließen die Messestädter ratlos auf der Birkenwiese zurück. Gewürdigt wurden sie zumindest mit dem Applaus der Zuschauer.

Beim gestrigen Vormittagstraining war die Stimmung aber dementsprechend noch getrübt. „Man hat jedem angesehen, an was er gedacht hat. Geredet wurde nicht so viel“, erzählt der 28-Jährige, „auch der Trainer hat gemeint, dass die Niederlage natürlich sehr bitter war - aber dass das heute schon wieder aus den Köpfen draußen sein muss.“

Weil am Wochenende eine richtungsweisende Partie wartet. Mit einem Sieg im Heimspiel gegen die Fohlentruppe von Sturm Graz wären die Dornbirner endgültig in der sicheren Zone der Tabelle angekommen.

Ins Duell mit den Steirern müssen die Rothosen die positiven Aspekte der Cup-Niederlage mitnehmen. Denn präsentiert haben sie sich im Duell mit der ganz und gar nicht schwachen Austria ausgezeichnet. Fehler machten sie kaum welche, es war ein geschlossener Mannschaftsauftritt über die gesamte Spielzeit. „Genau darauf können wir aufbauen“, bestätigt Santin, „ab heute müssen wir voll auf Sturm umschalten. Es wartet ein sehr wichtiges Spiel auf uns.“

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