Ein wichtiger Meilenstein in der Ausbildung neuer Flugpolizei-Piloten wurde jetzt erreicht. Mit dabei ist auch ein Burgenländer, der früher in der Eliteeinheit WEGA diente.
Vor etwas mehr als einem Jahr begann der Burgenländer Thomas Philipp gemeinsam mit zwei Kameraden und einer Kameradin die Ausbildung zum Einsatzpiloten der Flugpolizei. Jetzt bestanden der ehemalige WEGA-Elitepolizist und seine drei Kurskameraden eine wichtige Zwischenprüfung auf dem Weg zum Polizeihubschrauberpiloten und sind nun Inhaber des Berufspilotenscheines für Helikopter (CPL-H). Diesem Erfolg sind neun Monate harter Ausbildung vorausgegangen, wie Philipp schildert: „Zunächst paukten wir einen Monat lang Theorie, danach begann die praktische Ausbildung auf dem Bell 206.“
Parallel zum fliegerischen Handwerk mussten Philipp und die anderen Kursteilnehmer auch das Allgemeine Sprechfunkzeugnis in Deutsch und Englisch erwerben. Zusätzlich zum Fliegen bei Tag erlernten die Ordnungshüter der Lüfte auch den Einsatzflugbetrieb bei Nacht. Cheffluglehrer Patrick Fritz, ein früherer Airbus-Pilot, forderte und förderte seine Schützlinge dabei.
Es war eine fordernde und intensive Zeit, die auch sehr viel Spaß gemacht hat. Ich freue mich schon auf die bevorstehenden Ausbildungsinhalte, ganz besonders auf das Fliegen und Landen im Hochgebirge.
Thomas Philipp zur "Krone"
Intensive Weiterbildung
Doch trotz CPL-H haben die vier Aspiranten noch einen harten Weg vor sich. Als nächstes folgen die Typenschulung auf dem Flaggschiff der Flugpolizei, dem H135 sowie die Hochgebirgsschulung. Flugpolizeichef Christian Stella gratulierte den vier Anwärtern jedenfalls zum bisherigen Erfolg.
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