Und die nächste Klebe-Aktion: Aktivisten haben am Montagmorgen erneut den Frühverkehr in Wien lahmgelegt. Konkret auf Höhe Schwedenplatz. Mehrere Teilnehmer klebten sich auch auf die Straße.
Gegen 8 Uhr hatten die Aktivisten beim Franz-Josefs-Kai den Zebrastreifen mit Bannern betreten, um für ein Tempo-100-Limit auf den Autobahnen zu demonstrieren. In weiterer Folge klebten sich die Teilnehmer auf wieder am Asphalt fest und sorgten damit für Stau im Frühverkehr.
„Wir sind die erste Generation, die den beginnenden Klimakollaps spürt, und die letzte, die noch etwas dagegen tun kann. Ich habe mich aus Verzweiflung an die Straße geklebt“, erklärte eine der Teilnehmerinnen ihre Beweggründe. Die Polizei war rasch vor Ort. Jene vier Aktivisten, die sich auf die Straße angeklebt hatten, erhielten Anzeigen, so Polizeisprecher Markus Dittrich zur APA.
Regelmäßige Störaktionen
Es war nicht die erste und wird wohl auch nicht die letzte Aktion der Aktivisten gewesen sein. In den letzten Wochen hatten sich Teilnehmer immer wieder an wichtigen Verkehrsknotenpunkten versammelt und Fahrbahnen blockiert. Laut einer Rechnung der Wiener FPÖ entstanden bislang durch Klebe-Aktionen Staukosten in der Höhe von 7,4 Millionen Euro. „Sollte die Bundesregierung weiterhin nicht handeln“, so die Letzte Generation via Aussendung, würden die Aktionen fortgesetzt und sogar ausgeweitet.
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