Kennen Sie das Internetvideo, in dem Hollywood-Star Leslie Nielsen in einer Szene der „Nackten Kanone“ vor einem explodierenden Haus steht und zu den Passanten sagt: „Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen“?
Leslie Nielsen ist dabei in einen braunen Anzug gehüllt, könnte aber genauso gut eine SPÖ-rote Jacke tragen. Denn die Krisenkommunikation der im Eigentum der Stadt stehenden Wien Energie und der Sozialdemokraten ist ähnlich verlaufen.
Schweigen war angesagt
Als sich Sonntagabend abzeichnete, dass dem hauseigenen Landesversorger - trotz Milliardenspritzen - das Geld auszugehen drohte, entschied man sich vorerst für diesen Kommunikationsweg: Schweigen!
Die politische Erzählung wurde komplett der ÖVP überlassen. Erst am Dienstag bezog die Partei vorsichtig Stellung, am Tag darauf kam es zu einer ersten Pressekonferenz. Fazit: Alles gut, es gab keine Spekulationen. Dass sonst kein Energieversorger Hilfe braucht: Sei’s drum. Wie gesagt: Hier gibt es nichts zu sehen!









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