Strom um fünf Prozent

Gasverbrauch im Juli um elf Prozent unter Vorjahr

Wirtschaft
02.09.2022 09:34

Der Gasverbrauch war in Österreich im Juli deutlich, um rund elf Prozent, niedriger als ein Jahr zuvor. Bei Strom betrug der Rückgang laut Daten der Regulierungsbehörde E-Control rund fünf Prozent. Die Strom- und Gasgroßhandelspreise waren im Juli im Monatsdurchschnitt fünfmal so hoch wie im Vorjahresmonat. Enorm gesunken ist Stromerzeugung aus Wasserkraft.

Mit schuld daran seien die hohen Energiepreise, so E-Control-Experte Johannes Mayer. Insgesamt wurden im heurigen Juli 3,53 Terawattstunden (TWh) Gas an die österreichischen Endkunden abgegeben, das waren um rund 0,44 TWh oder 11,1 Prozent weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Der Inlandsstromverbrauch (ohne Verbrauch für Pumpspeicherung) sank um 4,9 Prozent.

Die Stromerzeugung ging um rund 17,2 Prozent auf 5,2 TWh zurück. Davon stammten nur noch 60 Prozent aus Wasserkraft, im Juli 2021 waren es noch rund 70 Prozent.

Die Stromimporte aus dem Ausland sind um 35 Prozent auf rund 2,4 TWh gestiegen. Die physikalischen Stromexporte sanken um 19 Prozent auf rund 1,5 TWh. Die Nettoimporte lagen mit 0,83 TWh somit deutlich über dem Vergleichswert des Vorjahres (0,13 TWh).

Die inländische Gasproduktion (inkl. Einspeisung biogener Gase) stieg um 6,4 Prozent auf 0,58 TWh. Die Einspeicherung war deutlich höher als im Vorjahr. Eingelagert wurden um 27 Prozent mehr Gas, während die Entnahme um 26 Prozent geringer war als im Jahr davor. Die physikalischen Importe aus dem benachbarten Ausland lagen um rund 29 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Die physikalischen Exporte sanken um rund 45 Prozent, wodurch sich für Juli 2022 ein deutlich höherer Importsaldo von 10,9 TWh gegenüber dem Juli 2021 ergab.

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