Sachslehner kritisiert

„Dubiose Vorgänge im rot regierten Wien“

Politik
31.08.2022 14:16
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die Turbulenzen rund um die Wien-Energie und der von der Bundesregierung erbetene Rettungsschirm hat nun auch ÖVP-Generalsekretärin Laura Sachslehner auf den Plan gerufen: „Die dubiosen Vorgänge, die zu dieser Eskalation geführt haben, gehören dringend aufgeklärt.“ Die Bundesregierung werde zwar helfen, die Stabilität des Unternehmens wieder herzustellen, aber der Hintergrund der drastischen Schieflage müsse ausgeleuchtet werden. 

Pamela Rendi-Wagners Äußerung, wonach neben der Wien-Energie noch andere Energieunternehmen Österreichs in einer Schieflage wären, findet sie „dreist“, dies sei eine reine Ablenkung von den Problemen, die sie Stadt Wien nun habe. Die Causa Wien-Energie überlagere derzeit die für Ende August angekündigte Präsentation der Strompreisbremse - aber das werde in den nächsten Tagen nachgeholt. Dabei dürfte es wohl zum im Raum stehenden Mix aus verbilligtem Grundbezug und Anwendung von gültigen Marktpreisen für den Restverbrauch kommen.

Dass es in den letzten Wochen seitens der Regierung Fehler in der Kommunikation der Anti-Teuerungsmaßnahmen gegeben habe, räumte Sachslehner durchaus ein - das wäre auch dem Umstand geschuldet gewesen, dass es rasch gehen müsse. „Aber es waren Schwächen“, gibt sie unumwunden zu - etwa bei der Überweisung der 180 Euro Sonder-Familienbeihilfe Anfang August, die kaum jemand als solche erkannt habe.

Etliche weitere heikle Innenpolitik-Themen sehen Sie im Video oben.

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