Schlecht ausgerüstet

Urlauberin (48) stürzte in Gletscherspalte

Kärnten
26.08.2022 22:47

Ausgerutscht, rund zehn Meter über Eisfläche geschlittert und in eine offene Gletscherspalte gestürzt ist eine Tschechin (48) am Freitag auf einer Bergtour im Maltatal. Dort musste sie dann vier Stunden ausharren, bis sie gerettet wurde.

Die Frau gehörte zu einer vierköpfigen Wandergruppe aus Tschechien, die seit Donnerstag im Maltatal unterwegs ist. Am Freitag wollte die laut Polizei schlecht ausgerüstete und unerfahrene Gruppe über die Preimlscharte auf den Großelendgletscher gehen.

„Dabei rutschte die 48-Jährige am Gletschereis, in 2950 Meereshöhe, infolge mangelnder Ausrüstung aus, schlitterte rund zehn Meter am Eis und fiel in eine offene, nicht tiefe Gletscherspalte“, heißt es seitens der Polizei.

Frau musste vier Stunden in Spalte ausharren
Nachdem eine selbständige Bergung ebenfalls aufgrund mangelnder Ausrüstung nicht möglich gewesen war, musste einer der Wanderer gegen 15 Uhr zur Osnabrücker-Hütte absteigen, um die Rettungskräfte zu verständigen. „Die Bergung der Verunfallten konnte gegen 19 Uhr von der Crew des Rettungshubschraubers RK1 durchgeführt werden.“

Wanderer ohne Erfahrung und Ausrüstung
Die 48-Jährige erlitt leichte Verletzungen, sie wurde zur Kontrolle ins Krankenhaus nach Spittal geflogen. „Keiner der Beteiligten hatte die notwendigen Alpinerfahrungen und Ausrüstungsgegenstände wie Seil und Steigeisen“, kritisierten die Einsatzkräfte.

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