Wiederbelebt werden musste ein junger Mittelburgenländer. Sein Leben verdankt der liebende Familienvater einer perfekt funktionierenden Rettungskette, die von seiner Lebensgefährtin in Gang gesetzt wurde.
Den 31. Mai dieses Jahres wird Arnold L. wohl niemals vergessen. Es war kurz vor 16 Uhr, als sein Herz plötzlich stehen blieb. „Wenn in einer solchen Situation nicht sofort mit der Wiederbelebung begonnen wird, hat man als Patient schlechte Karten“, sagt ein Notarzt zur „Krone“.
Partnerin reagierte richtig
Der rettende Engel von Arnold L. war dessen Lebensgefährtin. Die Frau alarmierte die Einsatzkräfte und begann – angeleitet von den Profis in der Leitstelle der Landessicherheitszentrale – mit der Herzdruckmassage. Wenig später trafen Sanitäter sowie die Besatzung des Notarzteinsatzfahrzeuges aus Oberpullendorf ein und setzten die Reanimation fort.
Erneuter Herzstillstand im Flug
Nur Minuten danach landete der Intensivtransporthubschrauber Christophorus 33 am Ort des Geschehens und flog den vorerst stabilisierten Patienten ins Krankenhaus Wiener Neustadt (NÖ). Doch auf dem Weg dorthin blieb das Herz des Familienvaters erneut stehen – der 36-Jährige musste nochmals wiederbelebt werden.
An all diese dramatischen Momente kann sich L. nicht mehr erinnern. Trotzdem war es ihm ein großes Bedürfnis, seine Retter zu besuchen und ihnen persönlich zu danken. Das Wiedersehen mit dem Team von Christophorus 33 war entsprechend emotional.
L. besichtigte im Flugrettungszentrum Ost auf dem Flugplatz Wiener Neustadt den Hubschrauber und dankte der Crew. Er lobte dabei auch die Sanitäter, Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger, die ihn auf dem Weg zurück ins Leben begleitet hatten. Denn nur dank diesem perfekten Teamwork kann der 36-jährige Familienvater seinen kleinen Sohn weiter aufwachsen sehen ...
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