Polizeiliche Schwerpunktaktion im Motorradverkehr am Wochenende in Tirol und auf den Zulaufstrecken in Kärnten, Salzburg und Vorarlberg! Beim grenzüberschreitenden Sondereinsatz am Samstag verzeichnete die Polizei insgesamt weit über 800 Delikte - die meisten aus dem Verkehr gezogenen Biker waren zu schnell unterwegs.
Eine ganze Reihe schwerer Motorradunfälle ereignete sich heuer schon auf den Tiroler Straßen. Neben zahlreichen Verletzten gab es bis dato leider auch schon acht Todesopfer zu beklagen. Diese traurigen Zahlen nimmt die Polizei zum Anlass, immer wieder Schwerpunktaktionen durchzuführen. Auch über die Bundesländergrenzen hinaus - so wie am vergangenen Samstag zwischen 13 und 19 Uhr.
554 Biker waren zu schnell unterwegs
Die Bilanz: In Tirol und auf den Zulaufstrecken in Kärnten, Salzburg und Vorarlberg wurden in diesen sechs Stunden insgesamt 842 (!) Delikte gezählt - beim Großteil (554 Fälle) handelte es sich um Geschwindigkeitsdelikte.
Ergebnisse Tirol:
Ergebnisse Zulaufstrecken:
Die häufigsten Unfallursachen
Schwere oder gar tödliche Motorradunfälle ließen sich laut Tiroler Verkehrspolizei leicht verhindern. Denn: „Nicht angepasste Geschwindigkeit, gefährliches Überholen, zu geringe Abstände, Unachtsamkeit und Fahrfehler sind die häufigsten Unfallursachen. Immer wieder kommt es aber auch vor, dass andere Fahrzeuglenker Motorradfahrer übersehen und ihnen den Vorrang nehmen.“
Ausgewählte Delikte vom Wochenende
Appell der Polizei
Die Polizei appelliert einmal mehr an alle Motorradfahrer, sich an die Regeln zu halten. Denn eines ist gewiss: Es wird sicher nicht die letzte länderübergreifende „Aktion scharf“ gewesen sein ...
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