Konkret:
a) Diesen Winter in Österreich mit weniger Energieverbrauch durchkommen,
b) so rasch wie möglich sollten wir alternative Lieferquellen aufbauen sowie alternative Energieressourcen raschest entwickeln. Daher braucht es auch
c) längerfristig strukturverbessernde Energieversorgung durch Technologieoffenheit, Technologieentwicklung und Technologieumsetzung. Der Anteil der OMV an norwegischen Erdgasquellen beträgt 20 TWh, das entspricht etwa einem Viertel des österreichischen Bedarfes. Dieser wird anderswohin verkauft. Das könnte man ändern, wenn man Erdgaspipeline-Kapazitäten steigert.
Längerfristig geht es um die Förderung der in Österreich vorhandenen Erdgasgewinnungsmöglichkeiten im Marchfeld, die uns auf Jahrzehnte versorgen könnten – und zwar mit der Montanuniversität Leoben im umweltfreundlichen Fracking-Verfahren in drei- bis viertausend Meter Tiefe, ohne Beeinträchtigung des Grundwassers, das nur bis 120 Meter erreicht. Der Ausbau der eigenen Wasserkräfte, aber auch der Wind- und Sonnenkräfte sowie der überfällige Ausbau des Leitungsnetzes, damit etwa wertvoller Strom aus Westösterreich nicht nach Deutschland geliefert wird, sondern nach Ostösterreich kommen kann.
Bei all diesen Vorhaben muss uns klar sein, dass wir Abschied nehmen müssen von besonders niedrigen Energiekosten. Diese betrafen bis 1973 das Erdöl und seither das Erdgas, das uns, wie sich zeigt, in russische Abhängigkeit und Verwundbarkeit gebracht hat.
Umso wichtiger ist es daher, mittelfristig energiesparende und energieeffizienzerhöhende Technologien zu entwickeln und umzusetzen, um den aus den höheren Energiekosten entstandenen Wohlstandsverlust zu überwinden und wettzumachen.
















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