Der Philip-Morris-Konzern kämpft mit Produktionsproblemen bei Zigarettenpackungen. Einige Sorten sind aktuell rare Ware.
Es hatte sich bereits vor einigen Wochen angekündigt, in den vergangenen Tagen wurde es dann tatsächlich schlagend: Wie berichtet, kämpft der Tabakkonzern Philip Morris – Marktführer in Österreich – mit Lieferengpässen bei einer Reihe beliebter Sorten.
Aktuell keine Bestellungen möglich
In zahlreichen Trafiken und an Zigarettenautomaten sind aktuell etwa rote Marlboro (klassisches Päckchen, 20 Stück) nicht mehr erhältlich. Aber auch Sorten wie Chesterfield, Philip Morris (blau) sowie L&M machen sich in den Regalen rar.
Es gab vorhersehbare Probleme in den Lieferketten betreffend das Verpackungsmaterial. Deshalb konnten wir für einige Sorten zuletzt keine Bestellungen annehmen.
Philiop-Morris-Pressesprecher Florian Gross
„Für einige Sorten können aktuell keine Bestellungen angenommen werden“, heißt es dazu von Philip Morris. Es gäbe Probleme in der Lieferkette für Verpackungsmaterial.
Alles hängt am Packerl
Es geht also nicht um die Tschick selbst, sondern vielmehr ums Packerl. Die Herstellung von Zigarettenpackungen ist komplizierter, als man meinen möchte, wichtige Komponenten konnten nicht aufgetrieben werden. Und ja, es besteht ein direkter Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine bzw. den Sanktionen gegen Russland.
Zumindest für Raucher roter Marlboro gibt es gute Nachrichten: Die beliebte Sorte kann ab dieser Woche von Trafikanten wieder bestellt werden. Bei anderen betroffenen Marken zeichnete sich vorerst noch keine Entspannung ab.














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