Mit dem Projekt „Lebensraum“ wollte die Klagenfurter Stadtregierung die ehemalige Flaniermeile Bahnhofstraße im Juni und Juli wiederbeleben. Auf 78 Metern ist dort Fahrverbot. Aufgegangen ist das Ziel noch nicht, denn meist war in diesem Bereich zwischen Burg- und Paradeisergasse nicht viel los...
Jetzt will die FPÖ das Projekt stoppen. „Die Aktion kostet 80.000 Euro, dazu wurde eine Potenzialanalyse um 100.000 Euro in Auftrag gegeben. Bisher gibt es keine Kundenfrequenz. Das sinnlose Projekt ist reine Steuergeldverschwendung des Teams Kärnten, der VP und SP. Es soll gestoppt werden“, fordert FP-Stadträtin Sandra Wassermann, die im Stadtsensat gegen das Projekt gestimmt hatte. „Wir müssen einen weiteren Schaden abwenden, denn in vielen Social-Media-Kanälen sieht man nur gähnende Leere in diesem Teil der Straße.“
VP-Stadtrat Max Habenicht: „Das Projekt wird nicht eingestellt. Es ist auf längere Frist konzipiert. Die Verkehrszählung, die für die Innenstadtbelebung wichtig ist, läuft ein Jahr. Auch das Radgeschäft Mountainbiker hat positiv reagiert und zieht dort ein Testgelände für Kinderräder auf.“
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