Freizeitaktivitäten, beliebte Touristenziele, Leihräder und Museumsbesuche kann man in der Landeshauptstadt in einer App buchen. Das lange Anstellen an den Kassen soll bald Geschichte sein.
Ein Leuchtturmprojekt haben die Verantwortlichen am Montag vorgestellt: Freizeitaktivitäten, alle Klagenfurter Museen, Stadtführungen, der Besuch des Stadtpfarrturms, Next Bike-Räder und die Wörthersee Card sind ab sofort auf der neuen App „All in One Klagenfurt“ buchbar. Das lange Anstehen von Einheimischen und Touristen an den Kassen soll damit bald Geschichte sein. Auch Kärnten will diesen bargeldlosen Service bald anbieten.
App kostete 250.000 Euro
Die App wurde in den vergangenen zwei Jahren von der Firma Coyero ausgearbeitet. Die Investitionskosten lagen bei 250.000 Euro, die Hälfte davon wurde vom Bund bezahlt. Minimundus, Pyramidenkogel und die Schifffahrt sind buchbar – das sind die Top-3-Ziele im Kärntner Tourismus. Mit der Nutzung der Ticket-Plattform will man neue Möglichkeiten in den Bereichen Freizeit, Kultur, Sport, Mobilität und Dienstleistungen schaffen.
In absehbarer Zeit will man das All-in-One-Projekt auf ganz Kärnten ausdehnen. Die Kosten für die interessierten Regionen sollen gering sein. „Ich war gerade in Schweden, da läuft das ganze Leben bargeldlos ab. So weit wollen wir auch kommen“, sagt Adi Kulterer vom Tourismusverband.
„Bargeldloser Anfang ist gemacht!“
Die Digitalisierung schreitet nach Corona voran, der QR-Code öffnet neue Chancen, die gebuchten Tickets können via Mobilhandy auch weitergeben werden. „Die All-in-One-App hat Platz für viele Partner, kleinere Betriebe können günstig zur Plattform kommen und dann im großen Konzert mitspielen“, sagt App-Entwickler Markus Pistauer. Bustickets von den KGM-Linien werden noch nicht im Paket angeboten, da gibt es rechtliche Probleme. „Der bargeldlose Anfang ist mit dieser App gemacht, wir haben noch viel vor uns“, sagt Pistauer.
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