Was mit einer Kontrolle eines niederösterreichischen Sattelkraftfahrzeug begonnen hatte, endete am Montag mit einer saftigen Anzeige. Das Fahrzeug wies nicht nur einige Mängel auf, es gibt auch Hinweise auf Manipulation.
Im Zuge von Schwerverkehrskontrollen hielten besonders geschulte Organe der Verkehrsinspektion Klagenfurt ein Sattelkraftfahrzeug mit niederösterreichischem Kennzeichen an. Neben Unregelmäßigkeiten auf der Fahrerkarte des 59-jährigen Lenkers aus Ungarn wurden auch eine Menge technischer Mängel festgestellt: Der Dieseltank war undicht und verlor Flüssigkeit, es fehlte teilweise die notwendige Beleuchtung. Außerdem waren einige Fahrzeugteile abgebrochen und es standen scharfe Kanten hervor.
Kontrollgerät manipuliert
Bei der Inspektion der Fahrzeugeinheit fiel den Beamten auf, dass da etwas nicht stimmte. „Das digitale Kontrollgerät im Fahrzeug wurde offenbar manipuliert“, berichtet die Polizei. Nach einer detaillierten Auswertung ergaben sich in Summe elf, teilweise massive Übertretungen der Lenk- und Ruhezeiten.
Weil Gefahr in Verzug herrschte, nahmen die Beamten das Kennzeichen und den Zulassungsschein vorläufig ab und veranlassten, dass das Sattelfahrzeug vorübergehend abgestellt wird. Vom Ungarn wurde eine Sicherheitsleistung in vierstelliger Höhe eingehoben und die österreichische Firma, auf die das Fahrzeug zugelassen ist, darf sich über eine saftige Anzeige freuen.
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