Brisantes OGH-Urteil

Eltern streiten um Corona-Impfung: Wer gewinnt?

Kärnten
21.06.2022 05:59

Eine Kärntnerin will ihren elfjährigen Sohn gegen Corona impfen lassen, der Vater ist aber dagegen. Also musste die Justiz entscheiden: Und die befindet, dass das Covid-Jaukerl mit einem zugelassenen Impfstoff keine Kindeswohlgefährdung ist. Daher hat sich die Mutter durchgesetzt!

Die Sache startete bereits im Vorjahr am Bezirksgericht Villach, als sich zwei obsorgeberechtigte Eltern nicht einigen konnten, ob der gemeinsame Sohn gegen Corona geimpft werden sollte oder nicht. Die Mutter hatte sich dafür entschieden, der Vater protestierte und schöpfte alle Rechtsmittel aus - ohne Erfolg. Denn auch die Höchstrichter gehen in ihrem jüngsten Urteil davon aus, dass in Österreich die Impfstoffe für Kinder ab fünf Jahren zugelassen sind und  es sich damit um keine Off-label-Nutzung eines Arzneimittels handle.

Eine Immunisierung würde also kein Kindeswohl gefährden, wie es vom Vater behauptet wurde. Der Mutter könne damit auch die „strittige Rechtshandlung“, also die Impfung, nicht verboten werden; die Covid-Spritze kann also auch gegen den Willen eines Elternteils verabreicht werden.

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