09.02.2005 17:22 |

So geht's schneller

Richtig schleimen fördert die Karriere

Wer kennt sie nicht, jene nicht allzu sympathischen Kollegen, die vor Schleim nur so triefen und dem Chef ständig nur nach dem Mund reden. Ob die offensichtliche *****kriecherei der Karriere gut tut, steht in den Sternen. Aber eine amerikanische Studie ist nun zu dem Schluss gekommen, dass zumindest Personen die so schleimen, dass es keiner merkt, schneller nach oben kommen.
Zwei amerikanische Wissenschafter sind nacheiner umfangreichen Studie von Bewerbungsinterviews zwischen Studentenund deren potenziellen Chefs zum Schluss gekommen, dass es derKarriere ganz und gar nicht abträglich ist, in dosiertemMaße zu schleimen.
 
Schleimer häufig am längerenAst
Konkret fanden Dr. Higgins und Dr. Judge von derUni Washington heraus, dass bei zwei Personen mit gleicher Qualifikationeher der Schleimer am längeren Ast sitzt und häufigerzu einem zweiten Gesprächstermn eingeladen wird. Anmerkung:Eine Gruppe der Bewerber gab sich bei den Interviews Mühe,ihrem Gegenüber zu gefallen, die andere Hälfte tratselbstbewusst auf.
 
Andere Experten sind hingegen der Ansicht, dassin einem Vorstellungsgespräch großteils die persönlicheSympathie entscheidend ist und weniger, ob der Bewerber Wert darauflegt, dem Personalchef zu gefallen.
 
Tipps für Schleimer
Wer es mit der Schleim-Methode versuchen will, sollteim Gespräch mit dem Boss vor allem Gemeinsamkeiten (auchprivate) herausstreichen, hin und wieder ein Kompliment äußern,Interesse an seinen Ausführungen zeigen und den Chef immerausreden lassen. Nicht vergessen: Auch beim langweiligsten Witzlachen...
Donnerstag, 13. Mai 2021
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