Mit der Bespielung verschiedenster wie besonderer Orte macht das Klagenfurt Festival die langsam wachsende Fülle an Kulturplätzen präsent – mit Produktionen fernab des Mainstreams. An ihrer Pormance „Planet body“ arbeitete Karin Pauer bereits als Klagenfurter Stadttänzerin 2020. Im stimmungsvollen ka1-Saal erhielten ihre intensiven Bewegungen eine fast schmerzhafte Nähe und Direktheit.
Verschiedenste Orte als Bühne
Mit großem Rap durch kritische Texte und dazugehöriger Coolness beeindruckten die Geschwister Esra und Enes Özmen aus Ottakring als EsRAP im Burghof die leider nur kleine Besucherschar. Professionell und energetisch brachten sie mit anregendem Balkanrhythmus von „Gasmac Gilmor“ das Publikum zum Tanzen.
Zum erlebenswerten Kulturraum verwandelte das teatro zumbayllu den Lendhafen mit schillernden Kostümen, einer riesigen Sandburg und der Bespielung des Stadtgartenbootes. In ausladender Theatralik und mit üppiger Sprachgewalt zwischen Hugo von Hoffmannsthal und Werner Schwab kamen Themen wie Landversiegelung oder die Angst vorm Sterben opulent bis unverständlich zutage.
Mit der zeitgenössischen „Winterreise“ im vollen Burghof krönten Oliver Welter und Clara Frühstück den Festivalabschluss.
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