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CO2-Steuer später | Ruiniertes Russland

CO2-Steuer später. Eine Hiobsbotschaft jagt die andere: Für den Mai geht man nun in der ersten Schnellberechnung schon von einer Inflationsrate von acht Prozent aus - der höchste Wert seit 1975. Der Treiber ist der selbe wie damals in den Siebzigern: es sind die Treibstoffe. Und die werden planmäßig ab dem 1. Juli noch einmal teurer - weil ab diesem Datum die neue CO2-Steuer auch noch dazu kommt. Das würde den Liter Diesel um weitere neun, den Liter Benzin um 8,2 Cent verteuern. Kein Wunder, wenn daher die Rufe immer lauter werden, die Einführung der CO2-Steuer auf den 1. Oktober zu verschieben, so liefe der Start parallel zum Klimabonus. Jetzt muss sich nur noch die türkis-grüne Regierung darüber einig werden.

Ruiniertes Russland. Wo führt dieser Ukraine-Krieg hin? Das fragen sich die Menschen nach drei Monaten Kampf um das zweitgrößte Land Europas. „Krone“-Außenpolitik-Doyen Kurt Seinitz wagt in unserer heutigen Ausgabe einen Blick in die Zukunft. Nach dem Krieg, meint unser erfahrener Kenner der Außenpolitik, werde es eine Rumpf-Ukraine geben, und das Maximale, was der Westen Putin abhandeln könnte, wäre, Odessa als ukrainischer Korridor zum Meer frei zu lassen. Die NATO wäre gut beraten, sich in keinen Krieg mit Putin verstricken zu lassen. Stattdessen könne der russische Präsident als „Siegestrophäe“ das von ihm selbst geschaffene größte Trümmerfeld Europas in Besitz nehmen. Vor allem meint unser Autor, „Russland muss nicht am Schlachtfeld besiegt werden, es ruiniert sich selbst.“ Diese Analyse hat viel für sich!

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