Die Brücke musste gesperrt werden, nachdem am 16. Oktober 2006 ein überladener Schwertransporter über das Bauwerk gefahren war. Eine Verstrebung riss und es gab einen lauten Knall. Zusätzlich bildeten sich Verwerfungen auf der Fahrbahn, man befürchtete sogar, die Brücke könnte einstürzen. "Es waren Planungs- und Baumängel. Natürlich wurde das Projekt intensiv von der Asfinag begleitet, aber die Mängel wurden damals nicht erkannt", so Oberholzer.
Fertigstellung immer wieder verschoben
Ursprünglich wollte man mit der Sanierung des desolaten Abschnitts zwischen Gmünd und Spittal bereits im Sommer 2007 fertig sein, danach wurde der Zeitpunkt auf Frühling 2009 verschoben. Doch dieser Zeitplan hat nicht gehalten und auch der zuletzt prognostizierte Abschluss für Ende 2010 wurde dann auf das Frühjahr 2011 gelegt.
Rund 15 Millionen Euro habe die Sanierung gekostet. Man habe sich außergerichtlich geeinigt, dass die Planer, Prüfstatiker, Vermesser, die Strabag als Baufirma und das Land Kärnten dafür aufkommen. Für Herbst seien noch Restarbeiten an der Brücke geplant, die aber laut Oberholzer "sicher nicht mehr verkehrsbehindernd sein werden".
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