"Es waren 2.000 Leute auf der Party - der Ansturm riss jedoch nicht ab, wir mussten die Kasse schließen", schilderte Organisatorin Christina Gängl-Ehrenwerth gegenüber der "Krone". Knapp 300 vor dem Eingang wartende Gäste wollten dennoch - laut Zeugen teils mit aller Kraft - in den Innenbereich des Festgeländes gelangen.
"Wir wurden von der Sicherheitsfirma alarmiert. Die Stimmung war aufgeheizt und teils panisch", berichtete ein Klagenfurter Polizist. Mit Mühe mussten die Veranstalter einzelne Personen, die um Luft rangen, aus den Massen ziehen. Dem Großaufgebot der Polizei gelang es, den Tumult aufzulösen - zusätzliche Zäune wurden errichtet. Polizeichef Eugen Schluga: "Die Zusammenarbeit mit dem Sicherheitspersonal hat dann gut funktioniert."
Offenbar mehrere Verletzte
Obwohl einige der Besucher von mehreren Verletzten berichteten, ist bei der Polizei keine derartige Meldung eingelangt. "Wir ermitteln jedoch, was die Ursachen für das Chaos waren", erklärt Stadtpolizeikommandant Eugen Schluga. Fest steht, dass die Veranstaltung massiv über Facebook beworben worden war - der Ansturm sei dennoch schwer vorhersehbar gewesen.
Die Organisatoren stehen allerdings schwer in der Kritik: "Das war absolut unverantwortlich und fahrlässig" - "Menschen wurden verletzt, und es gab keinen Rettungsdienst" - "Einige von uns wären fast erdrückt worden" - die Augenzeugenberichte auf einer Internet-Plattform sind verheerend.
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