Vom Wetterpech offenbar verfolgt wird Erwin K. aus Wien-Ottakring. Der 66-jährige Segler war, wie berichtet (siehe Infobox), mit einem Bekannten am Sonntagnachmittag zur Ausfahrt auf dem Neusiedler See aufgebrochen – und prompt in einen Sturm geraten. Bei acht Beauforts Windstärke wurde das Boot der zwei Pensionisten nahe Rust abgetrieben. Völlig erschöpft, aber unverletzt konnten die "Schiffbrüchigen" von Beamten aus Mörbisch geborgen werden.
Auch zweiter Versuch mit Tochter scheitert
Trotz der Strapazen wagte sich K. tags darauf gleich wieder aufs Wasser. Diesmal unternahm er mit seiner Tochter aus Eisenstadt einen Ausflug. Erneut blies vor der Ruster Bucht heftiger Wind, der das Boot der 44-jährigen Angestellten und ihres Vaters erfasste. Sie wurden zu einer Hütte abgetrieben und saßen fest. Böen drückten das Segelboot immer wieder gegen den Steg des Holzhäuschens. Bis die alarmierte Wasserpolizei Mörbisch Erwin K. zum zweiten Mal zu Hilfe eilte, ihn und seine Tochter ins Schlepptau nahm.
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