08.04.2022 11:45 |

Stiftung Warentest

Mähroboter im Test: Sicherheit bleibt ein Problem

Mähroboter haben noch immer Probleme bei der Sicherheit. Das stellt die Stiftung Warentest nach ihrem Test von acht Geräten fest. Trotz durchaus guter Ergebnisse beim Mähen schnitten sie daher nur befriedigend oder noch schlechter ab.

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Geprüft hat die Stiftung Warentest Geräte zwischen 570 und 1750 Euro, mit denen laut Anbietern eine Rasenfläche von maximal 450 bis 800 Quadratmetern zu mähen sein soll. Der Test zeigt: Mähroboter einfach in den Garten setzen und loslegen lassen - das funktioniert nicht. Fast alle Modelle am Markt, auch die Mähroboter im Test, fahren nur mit Begrenzungs­kabel. Ohne App gut programmieren lassen sich nur drei Modelle. Und: Garten und Mäher sollten zueinander passen, sonst ist der Mäher ständig aktiv und der Garten lässt sich nicht mehr ungestört nutzen.

200 Quadratmeter ebene Rasenfläche schneiden fast alle Roboter im Test sauber, einige brauchen dazu 40 Wochenstunden und mehr. Geht es aber um größere Gärten, mit Böschung, Bäumen und Engstellen, brauchen manche ewig, finden bestimmte Ecken zu selten oder hängen mit einer Störung irgendwo fest. Bei Hanglagen wird es für einige Roboter schwierig, hier sei die Steigungsangabe der Anbieter mit Vorsicht zu genießen, so die Verbraucherschützer in einer Mitteilung.

An Stiegen oder Mauern ließen übrigens alle getesteten Modelle einen „Anstands­rest“ stehen - nicht einmal der Testsieger mähte den Verbraucherschützern zufolge bis zum Rasenrand.

Sicherheitsmängel
Schlechte Noten gab es in puncto Sicherheit: Ein liegender Kinder-Prüfarm wurde von fast allen Geräten angeschnitten. „Das ist zwar kein alltägliches Unfallszenario, sollte aber trotzdem nicht geschehen“, konstatierte die Stiftung Warentest.

Das wirkte sich am Ende auf die Gesamtnote aus: Fünf Mähroboter schnitten befriedigend, zwei lediglich ausreichend ab. Ein Gerät, der Robomow RT700, fiel durch: Sein Hebesensor funktionierte nicht richtig. „Die Mäher sollen, wenn sie länger als zehn Sekunden angehoben werden, stoppen und dürfen dann nicht selbstständig wieder starten. Das tut der Robomow aber. Hier ist die Verletzungsgefahr zu groß“, so die Tester.

Der ausführliche Mähroboter-Test findet sich in der April-Ausgabe der Zeitschrift „test“ und ist online unter test.de/rasenroboter abrufbar.

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