Zwölftes Edelmetall

Silber! Auch Rodel-Staffel rast zur Medaille

Olympia
12.02.2026 19:16
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Österreichs Rodlerinnen und Rodler haben die Olympischen Spiele in Cortina im fünften und letzten Bewerb in ihrer Sportart mit der vierten Medaille beschlossen. Lisa Schulte, Thomas Steu/Wolfgang Kindl, Jonas Müller, Selina Egle/Lara Kipp holten sich am Donnerstag Silber in der Team-Staffel. 

Gold ging mit 0,542 Sekunden Vorsprung an Deutschland, Bronze an Italien. Österreichs Olympia-Team hält damit nach sechs Wettkampftagen der Winterspiele schon bei zwölf Medaillen (3-6-3).

Einzig Lisa Schulte hatte von den ÖOC-Startern in der Staffel bei diesen Spielen noch keine Medaille geholt. Dass sie diese im Teambewerb mit nach Hause nehmen darf, stand bereits bei der Zieldurchfahrt von Egle/Kipp fest. Mehr als fünf Zehntelsekunden hatten die Österreicher auf die letztlich viertplatzierten Letten gut, mehr als drei Zehntel auf die nach ihnen gerodelten Italiener. „Es sind alle erleichtert, alle haben eine super Leistung gezeigt. Bei den ganzen Schlitten, die da herunter müssen, kann immer viel passieren“, sagte Österreichs Cheftrainer Christian Eigentler im ORF. „Wir sind superhappy mit der Silbermedaille.“

(Bild: GEPA)

Gegen Deutschland war kein Kraut gewachsen. Das favorisierte Team holte sich in der Besetzung Julia Taubitz, Tobias Wendl/Tobias Arlt, Max Langenhan und Dajana Eitberger/Magdalena Matschina bei der vierten Austragung zum vierten Mal Olympia-Gold in der Team-Staffel. Taubitz und Langenhan hatten bereits in den Einzel-Rennen im neuen Eiskanal „Eugenio Monti“ überlegen triumphiert. Wendl/Arlt krönten sich mit ihrer siebenten Goldmedaille bei zusätzlich einer Bronzenen zu den erfolgreichsten deutschen Athleten bei Winterspielen überhaupt.

Markus Prock (M.) mit ÖOC-Präsident Horst Nussbaumer und Generalsekretär Florian Gosch
Markus Prock (M.) mit ÖOC-Präsident Horst Nussbaumer und Generalsekretär Florian Gosch(Bild: GEPA)

Medaillenserie fortgesetzt
Österreich war als Führender im Staffel-Weltcup in den Bewerb gegangen. Das ÖOC-Sextett machte keinen groben Fehler und wurde belohnt. Steu/Kindl verlassen Cortina nun ebenso wie Ex-Weltmeister Müller mit zweimal Silber. Egle/Kipp hatten am Mittwoch im Doppelsitzer zudem Bronze erobert. „Vier Medaillen sind einfach toll. Bei fünf Bewerben muss man die erst einmal machen“, erklärte Österreichs Rodel-Verbandspräsident Markus Prock. Es sei eine „Riesenlast“ abgefallen, ergänzte Eigentler. „Wir haben die ganze Saison über schon performt.“

So gut wie 1992
Viermal Edelmetall im Rodeln hatte es für Österreich bei Winterspielen bisher nur 1992 in Albertville gegeben. Damals gab es allerdings lediglich drei Bewerbe – diesmal waren es dank des neu ins Programm aufgenommenen Frauen-Doppelsitzers erstmals fünf. In der Team-Staffel war es die dritte Medaille in Serie. 2018 hatte es in dem vier Jahre davor eingeführten Bewerb Bronze gegeben, 2022 ebenfalls Silber.

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