Die neue Halle in der Steinergasse 12 sollte auch Therapiebereiche, ein Kindermotorik-Zentrum, Unterkünfte für Sportstudenten und Vereinssportler sowie eine Tiefgarage für 100 Stellplätze bekommen. Nach Fertigstellung könnte die alte, baufällige Rundsporthalle auf dieser Liegenschaft geschlossen werden. Ein privater Investor würde das 12,9-Millionen-Euro-Projekt günstig finanzieren, die Stadt Wien könnte es dann langfristig für die Liesinger Bevölkerung mieten.
Zeit der Alleinregierung nicht genützt
Trotz all der Vorteile spricht sich nur die SP-Liesing für den Sporthallenbau aus, alle anderen Parteien unterstützen das Projekt nicht. Vor der Herbstwahl 2010 hätte die SP mit ihrer Mehrheit allein den Hallenbau beschließen können, doch jetzt ist die Mehrheit verloren. Und so kämpft Bezirksvorsteher Manfred Wurm derzeit um die Zustimmung des Grünen Koalitionspartners. Gespräche auf Spitzenebene fanden bereits statt.
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