Die jetzt vom Familienunternehmen "Schlecker" verkündete Auflassung des Lagers in Wolfau kommt für die Mitarbeiter nicht überraschend. Laut Geschäftsführung wurde die Belegschaft bereits über die geplanten Schritte informiert. "Gemeinsam mit Betriebsräten haben wir auch einen Sozialplan erstellt. Dieser sieht vor, dass die Mitarbeiter entweder an einem anderen Schlecker-Standort weiterbeschäftigt werden oder freiwillig in eine Firma der Reaktiv-Gruppe, einem Anbieter für Aus- und Weiterbildung, wechseln", heißt es.
Erst 2002 war das Lager in Wolfau errichtet worden, um von dort aus die Schlecker-Märkte in den östlichen Nachbarländern zu beliefern. Begründet wird die Schließung mit dem Rückzug des Unternehmens Anfang des Jahres aus Ungarn. Zudem gibt es bereits ein Logistikzentrum in Prag sowie zwei Regionallager im steirischen Gröbming und in Pöchlarn in Niederösterreich. "Schlecker" ist mit 11.000 Filialen in zehn Ländern vertreten.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.