
Das Klima wandelt sich, der Ukraine-Krieg hält uns in Atem. An den internationalen Aktienmärkten erleben wir seit 24. Februar einen Mini-Crash, der an die Phase vor dem großen Crash 1929 erinnert. Der „Black Friday“ an der New Yorker Börse krachte vor 93 Jahren mit voller Wucht auf Europa ein. 25 Jahre lang hat die Weltwirtschaft gebraucht, um sich davon zu erholen.
In Krisenzeiten wie diesen hilft ein Blick in den Spiegel. Auf Gold, das den wahren Wert jeder Währung abbildet. Gold verliert de facto nie an realer Kaufkraft. Seit 3000 Jahren. Gold steigt oder fällt nur im Vergleich zum jeweiligen Papiergeld wie Euro, Dollar - schon im alten Rom bekam man für eine Unze Gold eine Toga, heute einen Maßanzug. De facto hat Gold, gemessen in US-Dollar und Euro, ein neues Allzeithoch erreicht, sprich Gold ist so „teuer“ wie nie zuvor. Das mag manche zur irrigen Annahme verleiten, es gebe wenig Luft nach oben. Smarte Investoren jedoch steigen genau zu diesem Zeitpunkt ein, wo langfristige Widerstände gemessen in Papierwährung nach oben durchbrochen werden.
De facto spiegelt sich im Gold-Geld-Verhältnis nur eine fatale Fehlentwicklung wider: Alles Gold, das je auf dieser Erde geschürft wurde (210.000 Tonnen), passt in einen Würfel mit einer Kantenlänge von nur 22 Metern. Das entspricht derzeit fast 14 Billionen Dollar.
Auf all dem gedruckten Papiergeld dieser Welt steht, in Summe, ein Vielfaches mehr geschrieben. Finden Sie den Fehler?
Christian Baha, Kronen Zeitung (Gastkommentar)










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