„Während der vergangenen Pandemiejahre hat die Gesundheit von Frauen, die ohnehin oft Vielfachbelastungen ausgesetzt sind, stark gelitten“, sagt Landeshauptmann-Stellvertreterin und Frauenreferentin Astrid Eisenkopf (SPÖ). „Verschärfte Arbeitsbedingungen in vielen Bereichen, Homeoffice, Homeschooling, Haushalt und vielleicht auch noch die Pflege oder Betreuung von Angehörigen – durch die Krise leisten Frauen noch mehr unbezahlte Arbeit als davor.“
Mit der Etablierung des Projektes Feminina in den Frauenberatungsstellen wird jetzt eine Anlaufstelle geschaffen, die sich um die Gesundheit bemüht.
„Die Frauengesundheitsförderung möchte Frauen in ihrer Selbstbestimmung stärken, aufklären, mit einbeziehen und setzt sich für frauengerechte Lebenswelten ein“, sagt Eisenkopf.
Kostenlose Workshops
Um das Thema auf individueller und struktureller Ebene zu fördern und zu thematisieren, werden in allen Bezirken kostenlose Workshops angeboten. Heuer liegt der Schwerpunkt auf sexueller und psychischer Gesundheit. Frauen-, Mädchen- und Familienberatungsstellen wurden eingerichtet. Dort gibt es unter anderem spezielle Informationen für Mädchen zur Stärkung des Selbstwerts und Förderung eines gesunden Körperbildes. Für die Umsetzung des Projekts sind Elke Aufner-Hergovich und Cornelia Deubler zuständig.
Gestern wurde auch das Projekt Gisa nach dreijähriger Laufzeit abgeschlossen. Dieses umfasste die Ausbildung des burgendlandweiten Feminina-Teams in der Frauengesundheitsförderung und den Aufbau eines Kooperationsnetzwerks innerhalb dieses Teams.
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