So, 24. Juni 2018

Weniger ist mehr

26.05.2011 18:36

So rückst du deinen Fixkosten zu Leibe

Wohnen, Handy, Auto, Versicherungen – die Liste an Fixkosten in einem Haushalt ist sehr lang und ließe sich wohl noch beliebig verlängern. Doch genau das ist das Problem. Denn oft nimmt man Fixkosten ungefragt hin und zahlt so jeden Monat unnötig zu viel. Tipps, wie du deinen Fixkosten zu Leibe rücken kannst, bekommst du hier.

Aufzeichnungen führen
Der erste Schritt zur Reduktion ist eine schriftliche Aufzeichnung über deine Einnahmen und Ausgaben. Du solltest ein Haushaltsbuch führen, in dem du mindestens einmal pro Woche einen Kassasturz machst. Du beginnst jeden Monat damit, dass du dir deine Einnahmen notierst. Dann listest du die Fixkosten auf. Beispiele hierfür sind Miete bzw. Betriebskosten, Energiekosten, Telefon, TV und Internet, Kfz- Versicherung sowie andere Versicherungen, die du abgeschlossen hast, wie z.B. eine Unfall- oder Pensionsversicherung. Notiere die Höhe und Fälligkeit der Zahlung, damit du weißt, am wievielten des Monats abgebucht wird bzw. ob jedes Monat abgebucht wird oder vielleicht nur einmal im Quartal oder überhaupt nur einmal pro Jahr.

Regelmäßigkeit herstellen
Du solltest auch Rechnungen, die nur viertel- oder halbjährlich abgebucht werden, trotzdem wie monatliche Abbuchungen behandeln. Rechne einfach den Abbuchungsbetrag auf monatliche Beträge herunter und belasse diesen Betrag auf deinem Konto. So kannst du plötzliche Belastungen durch größere vierteljährliche Zahlungen verhindern. Damit hast du deine Fixkosten budgetiert und weißt nun, wie viel dir für alles andere zur Verfügung steht.

Kündigungstermine?
Alle Verträge sollten regelmäßig einem Vergleich unterzogen werden. Das gilt besonders für Handy- und Internetverträge sowie Versicherungen. Denn oft scheitert eine Optimierung einfach nur daran, dass man nicht weiß, wann und wie die betreffenden Verträge aufgelöst werden können. Erstelle dir eine Liste mit Vertragsnummer und Kündigungsdatum – in der Regel ist eine dreimonatige Kündigungsfrist einzuhalten. Die entsprechenden Vergleichsrechner findest du auf der Seite der Arbeiterkammer.

Notwendigkeit hinterfragen
Vielleicht gibt es aber auch Kostenblöcke, die einfach schon seit Jahren mitlaufen, die jedoch eigentlich bei genauem Nachdenken nicht mehr notwendig sind. Beispiele sind hier Festnetz-Telefon-Verträge, Zeitungsabos, Clubmitgliedschaften oder Ähnliches. Die Auflistung deiner Fixkosten wird dir hier einen guten Anhaltspunkt geben, deine Gewohnheiten zu hinterfragen und dich so von überflüssig gewordenen Kostenblöcken zu trennen.

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