Voglauer strebt keine Wahlplattform mit Verantwortung Erde an, das könnte aber ein Comeback gefährden!
Über den Parteitag, sprich die Landesversammlung der Grünen, wurde an dieser Stelle berichtet. Abseits davon gab es aber eine interessante Anmerkung der alten und neuen Landessprecherin Olga Voglauer. Die entsprechende Frage der „Krone“, ob man bei der Landtagswahl 2023 eventuell mit Verantwortung Erde gemeinsam antreten möchte, beantworte Voglauer ziemlich eindeutig mit: „Die Kärntner Grünen werden eigenständig kandidieren.“
Das klingt selbstbewusst, kann aber fürchterlich ins grüne Auge gehen. Die „Erde“, die es eigentlich nur in Villach gibt und die es dort mit radikal grünen Ansätzen bis in den Stadtsenat geschafft hat, trat bei der Landtagswahl 2018 kärntenweit an und erreichte starke 1,9 Prozent. Zum Vergleich: Die Grünen flogen mit 3,1 Prozent aus dem Landtag.
Insider halten es für möglich, dass bei einem neuerlichen kärntenweiten Antreten der „Erde“ den Grünen genau diese Stimmen fehlen könnten, um die Fünf-Prozent-Hürde zu meistern und in den Landtag einzuziehen. Auch ist zu hören, dass die Grünen zwar aus eben diesen Gründen eine gemeinsame Kandidatur möchten, die Verweigerer aber bei der Verantwortung Erde zu suchen seien. Die Grünen seien zu etabliert und zu wenig alternativ. Das hat den Ökos auch noch keiner nachgesagt.
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