Bei der Juniorenweltmeisterschaft im kanadischen Panorama sicherte sich die Vorarlbergerin nach den Titeln in der Abfahrt und dem Super-G Silber in der Kombination, nur 0,37 Sekunden hinter der Französin Marie Lamure.
Die Französin hatte nach dem Super-G als 23. 1,98 Sekunden Rückstand auf Egger, erwischte aber auf dem – von ÖSV-Trainer Florian Melmer ausgeflaggten – Slalom-Kurs einen Traumlauf, an dem sich die Konkurrentin der Reihe nach die Zähne ausbissen. Auch Egger, die sich allerdings nur um 0,37 Sekunden geschlagen geben musste und mit Silber ihre bereits dritte Medaille in Panorama fixierte.
Damit hält die Head-Pilotin - nach ihren drei Titeln von Narvik 2020 und ihrer Bronzemedaille von Bansko 2021 - bei insgesamt fünf Gold- und je einer Silber- und Bronzemedaille bei Junioren-Titelkämpfen. Und hat nun auch die US-Amerikanerin Julia Mancuso überholt. Damit ist sie bereits die fünfterfolgreichste Sportlerin bei Juniorenweltmeisterschaften. Vor ihr liegen nur noch die Tirolerin Sabine Ginther und der Norwegen Henrik Kristoffersen, die beide jeweils sechs Gold- und zwei Silbermedaillen holen konnte, der Schweizer Marco Odermatt (6x Gold, 1x Bronze) sowie Maria Höfl-Riesch (5x Gold, 2x Silber, 2x Bronze).
Bestmarken, die „Gold-Mäggy“ in Panorama sogar noch knacken könnte. Schließlich hat die 21-Jährige noch drei Starts geplant: Im heutigen Teamevent, am Dienstag im Slalom und am Mittwoch im abschließenden Riesentorlauf.
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