Do, 16. August 2018

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24.05.2011 15:33

Obama stärkt sich mit Guinness für Europa-Tour

Am Dienstag trifft US-Präsident Barack Obama auf seiner Europa-Tour Queen Elizabeth II. im Buckingham-Palast. Am Abend zuvor stärkte sich der Präsident mit einem Guinness-Bier in einem kleinen irischen Pub. Der Besuch in dem Dorf Moneygall, von wo sein Ur-Ur-Ur-Großvater im Jahr 1850 die Flucht vor dem Hunger in die USA antrat, war für Obama die letzte Kraft-Tankstelle vor dem anstrengenderen Teil seiner sechstägigen Reise.

Der Ort mit nur einer Handvoll Geschäften und Pubs hatte sich monatelang auf den Besuch des US-Präsidenten vorbereitet. Empfangen wurde Obama von örtlichen Politikern und Henry Healy, seinem Cousin achten Grades. Es war das erste Mal, dass der 26-jährige Buchhalter einer örtlichen Sanitärfirma seinen berühmten Verwandten aus den USA traf.

Limousine bleibt stecken
Am Montagnachmittag war die gepanzerte Limousine von Obama in Dublin durch ein kleines Metallstück außer Gefecht gesetzt worden. Der Cadillac mit dem Spitznamen "Das Biest" fuhr auf dem Gelände der US-Botschaft gerade aus der Tiefgarage, als es ein lautes, knirschendes Geräusch gab und der Wagen zum Stehen kam (siehe Video oben).

Der tiefliegende Unterboden der fahrenden Festung des US-Präsidenten blieb offenbar an einem Metallstück im Boden hängen, an dem ein Metalltor befestigt werden kann. Beunruhigte Sicherheitsbeamte liefen daraufhin zu dem festsitzenden Auto. Nach einer Weile wechselten Obama und seine Ehefrau Michelle in ein anderes Fahrzeug.

Empfang bei der Queen
Wegen der isländischen Aschewolke mussten Obama und seine Frau Michelle die Weiterreise von Dublin nach London um zehn Stunden vorziehen, deshalb landete die "Air Force One" bereits am späten Montagabend in der englischen Hauptstadt. Das Ehepaar Obama wird am Dienstag von Queen Elizabeth II. im Buckingham Palast empfangen. Zunächst will die Monarchin gemeinsam mit dem Ehepaar Obama eine Ausstellung besuchen, anschließend steht die Krönungskirche Westminster Abbey auf dem Sightseeing-Plan. Ein Staatsbankett wird den London-Besuch abrunden.

In einem gemeinsam verfassten Artikel für die Tageszeitung "The Times" würdigten Obama und der britische Premier David Cameron das besondere Verhältnis beider Länder. Aus der "special relationship" sei eine "essential relationship", eine "unverzichtbare Beziehung", geworden. "Wenn die Vereinigten Staaten und Großbritannien zusammenstehen, dann sind unsere Völker und die Völker der Welt sicherer und wohlhabender."

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