2,2 Millionen Euro hätte ein Fahrzeug kosten sollen – und jährlich wollte man in der Draustadt 50 handverlesene Stück produzieren. Doch aus dem 2019 auf dem roten Teppich vorgestellten Projekt ist letztlich nichts geworden, wie die Kreditschützer von AKV und KSV am Montag bekannt gaben.
Nur zwei untypisierte Prototypen des Maguari wurden fertiggestellt – und diese stellen bei den Aktiva bloß einen Wert von 10.000 Euro dar. 35 Gläubiger, unter ihnen Banken, warten auf 4,7 Millionen Euro, die in die Entwicklung des Luxusgefährts geflossen seien.
Wie es nun weitergeht, ist offen: Die Eigentümer – die Schweizer Hispano Suiza – und Geschäftsführer Erwin Leo Himmel planen laut Konkursantrag weder Fortführung noch Sanierung. Damit ist der Traum vom Kärntner PS-Boliden wohl endgültig geplatzt.
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