"Das sind unwahre Anschüttungen", ist Peter Steinkellner erbost. "Ich nehme meinen Job halt ernst und fahre auch zu Verkehrskonferenzen nach Innsbruck. Wenn ich mein Auto verwende, ist das billiger als ein Dienstwagen."
"Ein Kontrollamtsbericht hat das Spesengebaren in der Stadt bereits gerügt", sagt dagegen Personalreferent Wolfgang Germ. "Der Herr Kollege hat in einem Monat mehr als 1.500 Euro kassiert. So viel verdient ein kleiner Mitarbeiter nicht." Peter Steinkellner solle einen Dienstwagen nehmen; ein VW Polo könne etwa bereit gestellt werden.
"Stasi-Methoden"
"Eine Frechheit! Das sind die Stasi-Methoden des Herrn Germ. Er muss sich im nächsten Stadtsenat entschuldigen und das richtigstellen, weil es nicht stimmt", so Steinkellner. Er habe 2010 nur knapp 5.000 Dienstkilometer verrechnet.
von Kerstin Wassermann, Kärntner Krone
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