Ein Blick in die Augen des zuckersüßen, winzigen Welpen - und um den jungen Polizisten Patrick Harb aus Stainach war es geschehen, er war „schockverliebt“. Er nahm das Hundebaby bei sich auf, das einem Betrüger-Paar abgenommen worden war. Seither engagieren sich die Polizisten dort sehr im Tierschutz, fanden auch sofort Unterstützung.
Der winzige Welpe war eigentlich ein „Nebenprodukt“ bei einer Festnahme: Ein Paar (31 und 33 Jahre alt) war wegen diverser gewerblicher Betrügereien aufgeflogen, von nicht bezahlten Mieten bis hin zu Bestellungen aus dem Internet. Bei der Festnahme hatten die mußtmaßlichen Täter auch einen winzigen Welpen dabei: viel zu jung, um von der Mutter weg zu sein, nicht gechippt und, wie sich heraus stellte, auch nicht zur Gänze bezahlt. . .
Dem Polizisten Patrick Harb oblag es, das Hundebaby ins Heim zu bringen - und die kurze Fahrt dorthin war alles, was es brauchte: „Der Hund hat mir so leid getan, und ich hatte von Anfang an eine Verbindung zu ihm“, schildert er. Zumindest „vorübergehend“ wollte er, so sein Entschluss nach Rücksprache mit der Gattin, das Hündchen bei sich aufnehmen. Tierfreunde können sich vorstellen, was dann passierte: Aus vorübergehend wurde ein liebevolles Heim für immer. „Baghira" hat ein Traumplatzerl gefunden.
Und seither engagiert sich das junge Paar, das auch eine Katze aus dem Tierheim hat, für Tierwohl und fand dabei unter den Kollegen Harbs rasch Unterstützung! „Wir kommen bei Amtshandlungen immer wieder mit hilfsbedürftigen Tieren in Kontakt“, schildert Kollegin Barbara Scheucher. „Wir kennen daher auch die Situation in Tierheimen.“ Die Beamtin rief eine Spendenaktion ins Leben.
Und man holte noch mehr Helfer an Bord, auch einige Gemeinden, Organisationen, Firmen und die Bezirkshauptmannschaft haben ihre Unterstützung zugesagt. „Schüler wollen zudem Spielzeug für die Tiere basteln.“
Was für ein schönes Engagement.
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