Am Dienstag hebt Alessandro Hämmerle von München via Paris nach Peking ab. Im Gepäck hat Österreichs wohl heißeste Aktie im Rennen um Snowboardcross-Gold nach Rang zwei zuletzt beim Weltcup in Cortina aber nicht nur jede Menge Selbstvertrauen. Bevor der Vorarlberger die Reise zu seinen dritten Olympischen Spielen beginnt, hatte er auch noch einen wichtigen Termin - bei seiner Schneiderin!
Gleich dreimal in Folge hatte Alessandro „Izzi“ Hämmerle zuletzt den Einzug ins große Finale verpasst. Eine „Durststrecke“, die der dreifachen Snowboardcross-Gesamtweltcupsieger zuletzt in der Saison 2019/20 erleben musste. Doch rechtzeitig vor den Olympischen Spielen meldete sich der 28-Jährige nun als Zweiter beim Weltcup in Cortina (It) zurück.
„Dieses Ergebnis war richtig gut für mein Selbstvertrauen“, gesteht Izzi, der sich nur Martin Nörl (D) geschlagen geben musste. „Dafür, dass mir der Kurs nicht so entgegenkam, bin ich aber wirklich happy, wie es am Ende gelaufen ist.“ In der Gesamtwertung liegt der Heeressportler nun zwar 20 Punkte hinter Leader Nörl auf Rang zwei. Vor den letzten drei Entscheidungen bleibt er im Kampf um seine vierte Kristallkugel in Serie aber gelassen. „Der Kurs auf der Reiteralm sowie jener beim Finale in Veysonnaz liegen mir viel besser, als Cortina oder zuletzt die Strecke im russischen Krasnojarsk.“
Ehe das Weltcup-Duell mit Nörl in die nächste Runde geht, wartet der Kampf um Olympia-Gold. „Nach dem Wochenende fliege ich, was das Sportliche angeht, mit einem guten Gefühl nach Peking“, ist der Montafoner optimistisch, bei seinen dritten Spielen abliefern zu können.
Bevor es morgen von München via Paris nach China geht, stand gestern noch ein Zwischenstopp in Ötz an. „Ich war noch bei unserer Schneiderin, um letzte Adaptierungen am Renndress vornehmen zu lassen“, verrät Izzi, der im Medaillen-Fight nichts dem Zufall überlasst.
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