17.01.2022 16:06 |

Gefahr auf den Straßen

100 km/h: Böen erreichen jetzt ihren Höhepunkt

Heftige Sturmböen gibt es zum Wochenbeginn in ganz Österreich. Vor allem der Osten des Landes wird bereits seit Montagmorgen von einem kräftigen Westwind beherrscht. Um die Mittagszeit erreichten die Böen etwa in der Wiener Innenstadt bereits eine Geschwindigkeit von über 100 km/h. Auch im Süden Niederösterreichs muss weiterhin mit zerzausten Haaren gerechnet werden. Vorsicht auch auf den Straßen! Es besteht Unfallgefahr. 

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Besonders in Niederösterreich, Wien und dem Nordburgenland legte der Wind tagsüber weiter zu. Die UWZ rief auch dazu auf, vor allem Spaziergänge im Wald und in Parks zu meiden. Äste und Bäume könnten brechen. Zu erwarten sind auch Stromausfälle. 

Der Höhepunkt der Sturmböen soll dann am Nachmittag erreicht werden. Gegen 14 Uhr gab es in Bad Vöslau bereits heftige Böen mit einer Geschwindigkeit von 105 km/h. Weit mehr als 100 Feuerwehreinsätze galt es in Niederösterreich bis zum Nachmittag abzuarbeiten, so Franz Resperger vom Landeskommando. Ausrücken mussten die Helfer u.a. wegen umgestürzter Bäume, die Straßen blockierten oder in Stromleitungen hingen, und Plakatwände sowie wegen loser Dachziegel. 

Bei vielen Wolken fällt zudem dann auch noch vom Kaiserwinkl bis ins Mariazellerland immer wieder Regen bzw. oberhalb von 400 bis 700 Meter Schnee. Auf den Bergen sind Schneeverwehungen und besonders schlechte Sichtverhältnisse zu erwarten.

Gegen Abend ziehen mit Durchzug der Kaltfront des Tiefs auch im Osten Regen- und Schneeschauer durch, dabei soll der Wind dann etwas nachlassen. Die Höchstwerte liegen zuvor von Nord nach Südost zwischen ein und zehn Grad. Erst in der Nacht lässt der Wind wieder spürbar nach. 

Wochenmitte: Ruhiges Wetter vor Kälteeinbruch
Am Dienstag bleibt es dann meist trocken und tagsüber kommt zeitweise die Sonne zum Vorschein. Anfangs weht noch lebhafter Nordwestwind, am Nachmittag lässt der Wind nach. Die Höchstwerte liegen zwischen 1 und 8 Grad. Zur Wochenmitte sorgt Hochdruckeinfluss wieder für ruhiges und nach Nebelauflösung oft sonniges Wetter. Am Donnerstag kündigt sich an der Alpennordseite dann die nächste Kaltfront mit Schnee- und Graupelschauern sowie teils stürmischen Windböen an.

Am Freitag soll laut Prognose der ZAMG dann ein mächtiges Tief über Nordosteuropa Österreich wettertechnisch im Griff haben. Mit Einfließen kalter, feuchter Luft überwiegen die Wolken und es ziehen einige Schneeschauer durch, die meisten im Norden und Osten sowie generell am Alpennordrand.

Österreich
Wetterdaten:

Weitgehend niederschlagsfrei ist es im Süden. Tagsüber trocknet die Luft von Nordosten her allmählich ab, die Wolken lockern auf und die Sonne zeigt sich gebietsweise noch. Der Wind bläst nach wie vor lebhaft bis kräftig, auf den Bergen gibt es Sturmböen aus Nordwest. Die Frühtemperaturen werden zwischen minus zehn bis null Grad Celsius erwartet, tagsüber werden es dann höchstens minus zwei bis plus vier Grad Celsius sein.

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