05.01.2022 15:36 |

Checkliste für Beginn

Gesund und fit: So starten Sie vegan ins neue Jahr

Sich gesünder ernähren oder vielleicht sogar ein paar Kilos abspecken - so hört sich so mancher Neujahrsvorsatz an. Doch viele Menschen wollen auch mit dem Rauchen aufhören, ihren Alkoholkonsum beschränken oder eine vegetarische oder vegane Ernährungsweise ausprobieren. Vier Wochen ohne Tierprodukte - dazu ruft etwa die gemeinnützige Kampagne „Veganuary“ auf. Wir verraten, was hinter der Aktion steckt und warum sich Mitmachen lohnt!

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Folgende Checkliste empfiehlt DIE UMWELTBERATUNG für den Einstieg ins vegane Leben:

  • Pflanzliche Lebensmittel auf der Einkaufsliste: Eine Planung der Gerichte für mehrere Tage mitsamt Einkaufszettel hilft beim Start der pflanzlichen Ernährung enorm.
  • In kleinen Schritten starten: Am Beginn kann der Vorsatz stehen, sich zumindest drei Tage lang rein pflanzlich zu ernähren. Wer auf den Geschmack kommt, nimmt einen vierten oder fünften Tag dazu. Ein Monat ist beim Veganuary das Ziel - diese Challenge ist zu schaffen!
  • Alt bewährt und immer schon vegan: Wem ist bei Krautfleckerln bewusst, dass es ein veganes Gericht ist? Und selbst vegetarische Klassiker, wie Bohnengulasch oder Cremesuppen, schmecken auch ohne tierische Zutaten bestens.
  • Neue Gerichte wagen: Rezepte gibt es viele, einfach ausprobieren! Wie wäre es zum Beispiel mit österreichischen Shiitake-Nudeln mit Räuchertofu oder einer Linsen-Bolognese? Kreativ verpackt in Tortillas - oder als knusprige Laibchen angebraten - ist auch der Rest der Familie vom Gemüse leicht zu überzeugen.
  • Bio-Produkte aus der Region genießen: Sowohl für das Klima, als auch für die Gesundheit ist es sinnvoll, auf regionale Zutaten ohne weite Transportwege zu setzen - am besten in Bio-Qualität. Häufig sind Nüsse und Samen in veganen Rezepten zu finden. Vegan funktioniert auch mit aus der Region erhältlichen Sonnenblumenkernen oder Walnüssen statt Cashewnüssen oder Macadamia.
  • Satt werden ohne Fleisch: Gute pflanzliche Proteinquellen sind Bohnen, Linsen, Kichererbsen, Getreide, Tofu oder Pilze. Etwas weniger bekannt, aber auch empfehlenswert und vielseitig sind Sojaprodukte wie Tempeh oder Seitan. Auch hier auf regionale Herkunft achten!
  • Fertigprodukte können helfen, müssen aber nicht sein: Gerade zu Beginn kann es hilfreich sein, zu vorgefertigten, veganen Würsteln, Käse & Co zu greifen. Sie vermitteln Fleisch- und Käseliebhaber einen vertrauten Geschmack. Die Zutatenliste dieser Produkte ist aber meist recht lang, die Produkte sind stark verarbeitet - sie sollten also nicht allzu oft auf dem Teller landen.
  • Würzen, würzen, würzen: Eine ausgewogene Würze bringt den vollen Geschmack.: Reichlich Ingwer, Knoblauch, Kräuter und Gewürze in Bio-Qualität und als Abschluss ein Schuss Essig oder Zitrone bringen tolles Aroma und eine extra Portion Umami auf den Teller. Der Begriff „umami“ stammt aus Japan und bedeutet so viel wie köstlich bzw. vollendeter Geschmack.

Unser Ernährungsstil belastet das Klima
1257 kg CO2-Äquivalente pro Person und Jahr setzt die durchschnittliche österreichische Ernährung frei. Nur rund ein Viertel davon würde eine rein pflanzliche Ernährung freisetzen. Im letzten Jahr machten beim „Veganuary“ über 580.000 Menschen auf der ganzen Welt mit.

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